Die Sandkiste für die Kleinsten

Sie gehört einfach zu jedem Kind dazu und wenn auch nur 2 qm Garten vorhanden sind: Die Sandkiste!. War es nicht erst gestern, als meine Tochter sich vor Freunde händeweise den Sand in den child-974947_640Mund geschaufelt hat? Nein, das muss nicht jeder nachmachen. Aber, wie man sieht, kann es passieren.

Doch die Sandkiste hat eigentlich einen ganz anderen Zweck. Durch den Kontakt zur Erde können Sandkastenkinder nicht nur dieses Element erspüren und auch noch ihre motorischen Fähigkeiten beim Bauen erweitern. Nein, der „Schmutz“, wie viele Mütter es nennen, ist ganz nebenbei einfach wunderbar, um das Immunsystem des Kindes zu stärken. Also immer hereinspaziert in die Sandkiste.

Kleine Kinder, kleine Kiste

Für unsere Kleinsten ist auch eine kleine Sandkiste von 1 x 1 m bereits ausreichend. Nun gibt es die verschiedensten Varianten für Sand zu sorgen: Die zusammenklappbare Plastikmuschel. Sie ist sehr praktisch, da die zweite Seite mit Wasser gefüllt werden kann.

Im Sommer werden die Kinder damit herumplanschen. Ist es weniger warm, werden sie das Wasser zum ausgiebigen Matschen nutzen. Sie ist relativ kostengünstig und nahezu unkaputtbar. Sie wird also lange halten.

Das klassische Modell ist das hölzerne Quadrat mit Sitzrand. Hier können die Kinder direkt im Sand hocken und den „Sitzrand“ als Arbeitsplatte benutzen. Dieses Modell ist als Bausatz in jedem Baumarkt erhältlich und wirklich leicht zusammengebaut. Auch der Sand kann aus dem Baumarkt geholt werden. Doch Achtung: Bei diesem Sand handelt es sich um sehr feinen Sand. Bei empfindlicher Haut kann er wie Schmirgelpapier wirken. Eine 6er bis 10er Körnung ist vorteilhafter und lässt sich auch viel besser zu Türmen und anderen Formen bauen.

Größere Kinder, die der Sandkiste immer noch nicht nicht abtrünnig sind, benötigen natürlich mehr Platz für sich und ihre Bauprojekte. Daher ist es am einfachsten, wenn einfach eine große Ladung Sand im Garten auf einen Haufen gekippt wird. Der Rest ergibt sich von allein. Ab und an sollte man ihn vielleicht mit vereinten Kräften wieder zu einem Haufen zusammen harken. Aber, kaum zu glauben, eines Tages ist er einfach vollständig verschwunden.

Sonnenschutz

Kinder vergessen gerade in der Sonne schnell einmal die Zeit. Daher benötigen die Kleinsten auf jeden Fall ein Sonnensegel oder etwas ähnliches, das sie vor zuviel Sonneneinstrahlung schützt. Auch die größeren sollten sich mit Sonnenschutzcreme eincremen lassen. Auch UV-abweisende Kleidung kann schützen. Ein Sonnensegel lässt sich jedoch auch schnell im Garten aufstellen. So sind sie im Hellen, aber vor der direkten Sonneneinstrahlung und dem Gros der UV-Strahlen geschützt. Uncool, sind also nur die Kinder, die über ein Sonnensegel lachen.